Harmoniemusik
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HMG - Geschichte - 1951-1990

Aktuelles

 

Nächster Auftritt/Anlass:

Mittwoch, 1. August 2018
ab 17.00h

Bundesfeier
Musikalische Umrahmung in Ennenda


 

 
 
 

 


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Jugendmusik Glarus
 

 

Kontakt
Präsidentin
Gabi Oertli
Itenhoschet 6
8753 Mollis
079 891 85 08
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Die älteste erhaltene Tonaufnahme eines Hauptkonzertes stammt vom 26. Dezember 1951. 1952 trat erstmals die 1949 von Hans Wild ins Leben gerufene Knabenmusik Glarus an einem Hauptkonzert der HMG auf. 1953 wurde die inzwischen 24 Jahre alte braune Uniform durch eine Neue in dunkelblau ersetzt.

Vereinsinterne Meinungsverschiedenheiten führten dazu, dass 1955 von einigen Mitgliedern die Gründung einer Musikgesellschaft Ennenda in Betracht gezogen wurde. Dies kam jedoch nicht zustande. Eine viertägige Musikreise an die Riviera 1956 kittete aber die verschiedenen Interessengruppen wieder zusammen und brachte unvergessliche Erlebnisse.

Ende der Fünfzigerjahre machten sich in der ganzen Schweiz erste Anzeichen zu einem eigentlichen Umbruch bei den Blasmusiken bemerkbar, welche in den Sechzigerjahren zu einem ziemlich starken Wandel im Repertoire führte. Waren früher Marsch, Walzer, Polka und Overtüre gefragt, wollte die junge Generation von Musikanten "moderne" Musik spielen. So erhielten allen voran die Musicalmelodien wie "My Fair Lady", "Show Boat" usw. Einzug ins Konzertrepertoire.

Knapp vor Ablauf der ersten hundert Jahre hielt 1963 das weibliche Geschlecht Einzug in die Reihen der Harmoniemusik Glarus, welches heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Korps ist. 1965 feierte man das 100-jährige Bestehen der HMG. Zu diesem Anlass wurde die alte Vereinsfahne aus dem Jahre 1887 durch eine Neue ersetzt. Die zwischenzeitlich inaktive Knabenmusik startete als Jugendblasmusik unter der Leitung von H.R. Wettstein mit 36 Jugendlichen.

Ab 1967 präsidierte Ernst Lehmann für 15 Jahre den Verein.1971 aktivierte die HMG die Glarner Fasnacht wieder, indem sie einen Fasnachtsball im Schützenhaus organisierte, welcher bis heute zur Tradition geworden ist und nach wie vor jedes Jahr nach dem Sternmarsch der Guggen viele Fasnächtler ins Schützenhaus lockt.

1972 gab Heinrich Zimmermann, welcher den Verein 17 Jahre geleitet hat, sein Amt an Franz Regli ab.

1974 schaffte die HMG abermals eine neue Uniform an. Die Stadtglarner Farben goldgelb/schwarz waren für eine Uniform recht ungewohnt und sorgten für viel Gesprächsstoff.

1975 gingen die Musikanten der HMG auf eine grosse Österreichreise und verbrüderten sich mit der Trachtenkapelle Hilbern, mit denen sie bis heute freundschaftlich verbunden sind.

Im Herbst 1976 stellte man als Novum im Glarnerland eine Guggämusik zusammen, aus welcher die "Linthböllä" hervorgingen.

Unter Franz Regli wurde die Idee umgesetzt, dass das gesamte Hauptkonzert nach einem bestimmten Thema zusammengestellt wird. Dieses Konzept hat die HMG bis heute beibehalten. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, Blasmusik für die breite Bevölkerung und nicht für die Blasmusikexperten zu machen.

Die 80er-Jahre waren geprägt durch unzählige Auftritte und einem stetigen Wechsel bei den Aktivmitgliedern. Franz Regli schrieb für den Verein viele Eigenkompositionen und Arrangements, so dass praktisch an jedem Hauptkonzert eine Uraufführung zu hören war.

1982 übernahm Willi Lutz die administrative Leitung des Vereins, welche er bis 1992 präsidierte. Unter seiner Leitung beging die HMG auch die Festivitäten zur Feier des 125-jährigen Bestehens der HMG, welche gekrönt waren durch die Neuuniformierung und die Durchführung des Kantonalen Musikfestes 1990.


Ernst Lehmann
Präsident 1967-1982 Ehrenpräsident

 

 

 

 

 

 
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